Esche


Botanischer Name:    Fraxinus excelsior
Verwandte Sorten:    Kalkesche, Wasser-oder Aueesche
Vorkommen:    Europa, Asien, Nordamerika, Mexiko, Nordafrika
Systematik:    Laubbaum, Hartholz, grobporig, Kernholzbaum

Beschreibung:
Aus der Entfernung könnte man den Eschenbaum auf den ersten Blick vielleicht mit einer Eiche verwechseln, ähnlich ausladende Krone, ähnlich rauer Stamm nur das Blattwerk ist deutlich filigraner und lichter. Er zählt mit Wuchshöhen von 40 m zu den höchsten Laubbäumen Europas. Bei relativ kleinen Durchmessern von 50-60 cm sind astfreie Stämme von 20 m keine Seltenheit. Zur Herstellung von Furnieren werden vornehmlich Stämme mit Dicken von bis zu 40 cm verarbeitet. Bei älteren und damit dickeren Stämmen kann diese Baumart einen olivgrau verfärbten Kern ausbilden. Solche Stämme werden unter dem Handelsnamen Kernesche oder Olivesche angeboten.
Das Holz der Esche ist von gleichmäßig gelblich weißer Färbung. Durch die grobe Porenstruktur erhält es in der Fläche eine deutlich ausgeprägte Zeichnung, gestreift oder gefladert. Es ist sehr hart und extrem elastisch und zäh, weshalb es für Werkzeugstiele, Sportgeräte, Leitern, für Parkett und Sitzmöbelgestelle verarbeitet wird. Als Furnier wird es seiner hellen Färbung und seiner deutlichen Porenstruktur wegen sehr geschätzt. Wie alle hellen Hölzer, neigt es bei Sonneneinstrahlung zum deutlichen vergilben.
 
 
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