| Synonyme: |
Azul Barracuda, Barracuda Blue, Blue Brasil
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| Gruppe: |
Umwandlungsgesteine (Metamorphite)
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| Petrographische Zuordnung: |
Gneis - Granat-Cordierit-Fels
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| Alter: |
600 Mio. Jahre (Präkambrium)
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| farbgebende Minerale: |
blauer Cordierit, gelblicher Feldspat, transparneter Quarz,
roter Granat, schwarzer Biotit
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| durchschnittl. Härtegrad: |
6-7 (nach Mohs'scher Härteskala 1-10)
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| Vorkommen: |
Brasilien, bei João Neiva/Vitoria/Espirito Santo
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Die Nahaufnahme der jeweiligen Steinsorte gibt ein relativ getreues Abbild der Kristallstruktur und der Farbstellung (bei Bildplatten nur eingeschränkt) wieder. Bei genauen Farbabstimmungen bitte immer ein Originalmuster des Einrichtungshauses zu Grunde legen.
Petrographie:
Deutlich richtungsorientiertes Gestein ohne äußerlich erkennbares Korn. Vielmehr wechseln unregelmäßig starke, oft ineinander übergehende Lagen von unterschiedlicher Zusammensetzung miteinander ab. Folgende Lagen sind erkennbar:
Gelbliche Feldspate und Quarze, blauer Cordierit mit eingebetteten karminroten Granaten, schwarze Biotitstreifen mit etwas Magnetit, stellenweise hell- bis dunkelbraune Limonitbänder ergeben zusammen eine ausdrucksstark gezeichnete Plattenoptik.
Petrogenese:
Wie bei allen metamorphen Gesteinen handelt es sich auch bei den Felsen um Umwandlungen von Vorläufergesteinen unter Einwirkung von hohem Druck und Hitze, wie sie durch Verschiebungen in der Erdkruste immer wieder entstehen. Das besondere aber ist das ungewöhnliche Vorherrschen eines mineralischen Bestandteiles, der sonst nur als untergeordnetes Gemengeteil in Gesteinen vorkommt, in diesem Fall Cordierit und Granat. Insofern gehört der Azul Capixaba zu den seltenen Gesteinsarten.