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Bezugsmaterial


Azul Aran

Azul Branco

Azul Imperial

Azul Platino

Bahia Blue

Bahia Flamengo

Baltic Braun

Bianco Cristal

Black Amethyst

1-9  |  10-18  |  19-27  |  28-36  |  37-45  |  46-54  |  55-63  |  64-67 
Natursteinkatalog

Materialinformation zu Hartgesteine

Materialinformation zu Weichgesteine

Materialinformation zu Ölschiefer

Materialinformation zur Plattenstruktur








Bahia Flamengo Foto der ganzen Platte

Die Nahaufnahme der jeweiligen Steinsorte gibt ein relativ getreues Abbild der Kristallstruk- tur und der Farbstellung (bei Bildplatten nur eingeschränkt) wieder. Bei genauen Farbab- stimmungen bitte immer ein Originalmuster des Einrichtungshauses zu Grunde legen.

Synonyme:    Flamingo Quarzit, Rosa Quarzite, Lencois Quarzit
Gruppe:    Umwandlungsgesteine - Metamorphite
Petrographische Zuordnung:    Quarzit
Alter:    800 Mio. Jahre (Algonkium)
farbgebende Minerale:    90 % Quarz, durch Hämatit orange oder Limonit gelblich eingefärbt
durchschnittl. Härtegrad:    7 (nach Mohs’scher Härteskala 1-10) / Hartgestein
Vorkommen:    Brasilien, Nähe Lencois

Petrographie:
Feinkörniger, kompakter Quarzit mit wechselnder zarter Ornamen-tierung. In einem hellrosa oder auch rosaorange farbenen Grund liegen hellere wolkige Konturen. Das Dekor erinnert an das Luftbild einer Wüstenlandschaft. Der Bahia Flamengo besteht aus 99% Quarz, Glimmer ist so gut wie nicht vertreten. Durch unter-schiedliche Konzentrationen von Hämatit und Limonit können einzelne Lagen mehr rosarot oder lachsfarben oder ocker bis gelbrosa sein. Die Bahia Flamengo-Blöcke werden mit dem Lager aufgegattert, daher ergibt sich ein gewolktes Dekor, gegen das Lager geschnitten entsteht eine feine Streifung.

Petrogenese:
Der Bahia Flamengo entstand im Erdaltertum durch Metamorphose aus einem sehr quarzreichen Sandstein. Unter hohem Druck und Temperatur wurden die einzelnen Quarzkörner randlich miteinander verschmolzen, wodurch die hohe Festigkeit dieses Gesteins erreicht wurde. Bei den ursprünglichen Sandsteinmassiven in der Region um Lencois muss es sich um eisenreiche Ablagerungen gehandelt haben, da die Eisenverbindungen Limonit und Hämatit als farbgebende Minerale auftreten.

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