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1-9  |  10-18  |  19-27  |  28-36  |  37-45  |  46-54  |  55-63  |  64-67 
Natural stone catalog

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Azul Branco Photo of the whole slab

The close-up view of each stone type shows a relatively true image of the crystalline structure and the colouring. This is suitable for grained slabs to a limited extend only. In regard to the colour matching, please take an original sample of the stone from your furniture store as a basis.

Synonyme:     White Quarzit, Beach Sand
Gruppe:     Umwandlungsgestein - Metamorphit
Petrographische Zuordnung:     Quarzit
Alter:     > 570 Mio. Jahre (Präkambrium)
farbgebende Minerale:     weiß-beiger Quarz, Muskovit-Einsprenkelungen, dunkelgraue Biotitflocken
durchschnitt. Härtegrad:     8 (nach Mohs’scher Härteskala 1-10) / Hartgestein
Vorkommen:    Brasilien, Minas Gerais, brasilianisches Bergland, Nähe Sao Laurenco- Belo Horizonte

Petrographie:
Zum weitaus größten Teil aus feinen, farblos-transparenten Quarzkörnern zusammengesetzt, daneben ist unter dem Mikroskop etwas Feldspat zu erkennen. Dieser Quarzit ist einer der hellsten auf dem weltweiten Markt. Auf den ersten Blick erinnert er an einen der vielen weißen Marmore. Da die Ritzhärte von Quarz größer als die von Stahl ist, besitzt der Quarzit allerdings die weitaus bessere Widerstandsfähigkeit gegenüber Verkratzung und Verschleiß. Quarzite sind zudem im Vergleich zu Marmor absolut beständig gegenüber chemischen Aggressorien. Die Mineralkomponenten sind lückenlos ineinander verzahnt, so dass sich nahezu perfekter Spiegelglanz erreichen lässt. Geringe mineralische Anteile von Eisenerz führen bisweilen zu punktuellen oder streifenartigen ockergelben Einfärbungen.

Petrogenese:
Der Quarzit zählt zu den metamorphen Gesteinen. Am Boden eines Urmeeres abgelagerte Sandsteinschichten wurden durch Kollision von Lithosphärenplatten zusammen geschoben und zu einem Gebirge aufgefaltet. Die dabei auftretenden hohen Drücke und Temperaturen verdichteten den vormals porösen Sandstein. Die Schichtung des ehemaligen Sandsteins ist hier in den cremefarbenen Schlieren noch als Relikt zu erkennen. Das ist auch die Ursache für feine oft längere Haarrisse entlang der Schichtungszonen, die in der Spiegelansicht fein zu erkennen und auch fühlbar sind. Sie sind aber kristallin verwachsen und haben daher statisch und technologisch keine Bedeutung.

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