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Schweizer Birnbaum

Unter dem Handelsnamen „Schweizer Birnbaum“ wird sowohl das Holz der Obstbäume als auch das der Wildbirnen, meist jedoch der Elsbeere und auch des Speierlings angeboten. Der regionale Namensbezug stammt aus der Vergangenheit, als diese Holzart vornehmlich von den in der Schweiz wachsenden Mostbirnbäumen stammte. 
Während die Obstbäume mittlere Größen erreichen, selten über 15 m, und i.d.R. eine kegelförmige Krone haben, können die Bäume der Elsbeere durchaus Höhen von 30 m erreichen, mit astfreien Stammlängen von 6 m, bei einem Durchmesser von bis zu 70 cm. Als Einzelbäume haben sie eine eher kugelige Kronenform. 
Allen Birnbäumen ist die Eigenschaft eigen, dass sie einen leicht gedrehten, oft auch gebogenen Stamm ausbilden.
Aus diesen Gründen sind große, gerade Brettlängen schwer zu finden.
Das Holz der Birnbäume gehört zu den härtesten und schwersten europäischen Massivhölzern. Es ist äußerst feinporig, von rotbrauner Färbung, lässt sich bestens verarbeiten und zeichnet sich besonders als Messerfurnier durch sein zartes aber ausdrucksvolles, blumiges Holzbild aus.
Schwarz gebeizt wird es als Ersatz für Ebenholz eingesetzt und lässt wegen seiner Feinporigkeit bestens hochglänzend lackieren (Klavieroberfläche).

Botanischer Name Pyrus Communis
Oberfächenvarianten klar lackiert
Verwandte Sorten Elsbeere, Wild-Birne, Speierling, Holzbirne
Vorkommen südliches Europa, Nordafrika, West- und Ostasien, Japan
Systematik Laubbaum, Hartholz, feinporig, Reifholzbaum
Typen/Varianten Massivholz Furnierholz
Schweizer Birnbaum