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Juparana Bordeaux

Die Nahaufnahme der jeweiligen Steinsorte gibt ein relativ getreues Abbild der Kristallstruktur und der Farbstellung (bei Bildplatten nur eingeschränkt) wieder. Bei genauen Farbabstimmungen bitte immer ein Originalmuster des Einrichtungshauses zu Grunde legen.

Petrographie

Hauptgemengteile sind hellroter bis rotbrauner Alkalifeldspat (Orthoklas) sowie etwa 30% bräunlich transparenter, meist klar konturierter Quarz. Bemerkenswert ist das weitgehende Fehlen dunkler Minerale. Schwarzer Biotit ist hier nur in Spuren vorhanden. Typisch für Pegmatite sind ständige Wechsel in der Korngröße, die von mm bis zu mehreren cm reicht. Unregelmäßig eingestreut zeigen sich metallisch spiegelnde Körner des Erzminerals Magnetit. 

Petrogenese

Die meisten Pegmatite bestehen in etwa aus den gleichen Mineralkomponenten wie die Granite. Ihre Entstehung ist auch eng mit der der Granite verknüpft. Nachdem granitisches Magma in tieferen Bereichen der Erdkruste langsam erstarrt und kristallisiert war, zirkulierten Restschmelzen in den entstandenen Abkühlungsklüften. Diese Schmelzen sind durch hohen Anteil an gelöstem Wasserdampf und anderen Anteilen besonders flüssig und mobil, weshalb sich bei der Abkühlung oft sehr große Kristallkörner bilden können. Manche Pegmatitvorkommen erlangten nicht als Werkstein, sondern wegen des Auftretens von Edelsteinen größere Bedeutung.

Härtegrad Hartgestein
Strukturtyp Bildplatte mit Maserung
Synonyme Rosa Persa, Golden Persa
Gruppe Tiefengesteine (Ganggesteine)
Petrographische Zuordnung Granit (Pegmatit)
Alter 570 Mio. Jahre (Präkambrium)
Farbgebende Minerale hellroter bis braunroter Alkalifeldspat, bräunlich transparenter Quarz
Durchschnittlicher Härtegrad 7 (nach Mohs'scher Härteskala 1-10) / Hartgestein
Vorkommen Brasilien, Pernambuco