Juparana Colombo - Stein - Materialien - Draenert
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Juparana Colombo

Die Nahaufnahme der jeweiligen Steinsorte gibt ein relativ getreues Abbild der Kristallstruktur und der Farbstellung (bei Bildplatten nur eingeschränkt) wieder. Bei genauen Farbabstimmungen bitte immer ein Originalmuster des Einrichtungshauses zu Grunde legen.

Petrographie

Gelblich-brauner bis ockergelber und rosagelber, weitgehend mittelkörniger Migmatit. Der Juparana Colombo zeigt eine großflächige Textur, die durch die Schlieren, Bänder und Nester aus Biotit verstärkt wird. Der Mineralbestand setzt sich aus hellen Feldspäten zusammen, die durch Hämatiteinlagerungen ihre verschiedenen Rottöne erhalten. Durch bahnenförmige Biotiteinlagerungen erhält der Stein seine kontrastreiche graue Bänderung. 

Petrogenese

Der Gneiskomplex von Colombo/Sri Lanka entwickelte sich auf dem südindischen Schild während des Präkambrium. Damals waren Indien und Sri Lanka noch ein zusammenhängender Kontinent. Ein granitisches oder granitähnliches Ausgangsgestein und Sedimente unterschiedlicher Zusammensetzung wurden bis in die Bereiche der unteren Erdkruste gedrückt. Dort fand unter sehr hohem Druck und sehr hohen Temperaturen ein partielles Wiederaufschmelzen statt.

Härtegrad Hartgestein
Strukturtyp Bildplatte mit Maserung
Synonyme Mauve Juparana, River rose
Gruppe Metamorphite
Petrographische Zuordnung Gneis - Migmatit
Alter 900 Mio. Jahre (Präkambrium)
Farbgebende Minerale lachsfarbener Feldspat, klarer Quarz, weißer Feldspat, schwarzer Biotit, metallische flocken aus Magnetit
Durchschnittlicher Härtegrad 6 (nach Mohs'scher Härteskala 1-10) / Hartgestein
Vorkommen Sri Lanka - in der Nähe der Hauptstadt Colombo