Labrador Blue Star - Stein - Materialien - Draenert
SCROLL
Detail Ganze Platte
zur Übersicht

Labrador Blue Star

Die Nahaufnahme der jeweiligen Steinsorte gibt ein relativ getreues Abbild der Kristallstruktur und der Farbstellung (bei Bildplatten nur eingeschränkt) wieder. Bei genauen Farbabstimmungen bitte immer ein Originalmuster des Einrichtungshauses zu Grunde legen.

Petrographie

Der Labrador Blue Star präsentiert sich als grobkörniges, schwarzes bis schwarzolivfarbenes Tiefengestein von durchgehend gleichmäßiger, homogener Struktur. Er besteht zu 85 bis 90% aus dunklen Anorthoklas-Feldspäten sowie schwarzem Biotitglimmer und schwarzgrauem Pyroxen (Augit). Die charakteristischen Schillereffekte entstehen durch die Brechung und Reflexion des einfallenden Lichts an den lamellenartig verwachsenen Anorthoklas-Kristallen. Je nach Schnittebene erfolgt der Reflexionsschimmer in verschiedenen Blickwinkeln. 

Petrogenese

Während des Perm-Zeitalters fanden auf dem südskandinavischen Schild im Zusammenhang mit dem Einbruch des Oslo-Grabens Intrusionen von kalium- und natriumreichen Schmelzen statt, die innerhalb der Erdkruste stecken blieben und erstarrten. Das Magma konnte innerhalb der Erdkruste über Jahrmillionen sehr gleichmäßig erstarren, wodurch sich gleiche Moleküle sammeln und zu großen schwarzen bis schwarzoliven Feldspäten auskristallisieren konnten.

Härtegrad Hartgestein
Strukturtyp Homogene Struktur
Synonyme Emerald Pearl, Labrador Verde, Perla Smeralda, Verde Larvic
Gruppe Tiefengesteine - Plutonite
Petrographische Zuordnung Granit - Syenit - Larvikit
Alter 270 Mio. Jahre (Perm)
Farbgebende Minerale dunkelgrauer Anorthoklas-Feldspat (in bestimmtem Blickwinkel blau leuchtend), schwarzer Biotit, schwarz-oliver Pyroxen, metallisch schimmernde Erzminerale (Magnetit)
Durchschnittlicher Härtegrad 6-7 (nach Mohs'scher Härteskala 1-10) / Hartgestein
Vorkommen Norwegen - etwa 100 km südlich von Oslo, in der Nähe der Stadt Larvik