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Detail Platte
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Pietra Di Luserna

Die Nahaufnahme der jeweiligen Steinsorte gibt ein relativ getreues Abbild der Kristallstruktur und der Farbstellung (bei Bildplatten nur eingeschränkt) wieder. Bei genauen Farbabstimmungen bitte immer ein Originalmuster des Einrichtungshauses zu Grunde legen.

Petrographie

Mit einem Anteil von bis zu 90% sind Feldspat und Quarz am Gesteinsaufbau beteiligt. Beide lassen sich aber auf Grund der feinen, unklar konturierten Körnung nicht mit dem bloßen Auge unterscheiden. Der eigentlich schwarze Biotit ist zum Teil zu grünem Chlorit umgesetzt, was dem Gestein einen leicht grünlichen Farbton verleiht. Regelmäßig eingestreute silbrige Muscovit-Schuppen sorgen für einen unaufdringlichen Glitzereffekt. 

Petrogenese

Dieser Gneis ist ein hochmetamorphes Gestein. Er entstand während der Auffaltung der Alpen. Vermutlich tonig-sandige Sedimentgesteine waren sehr hohen Drücken und Temperaturen ausgesetzt. Die Folgen waren Mineralneubildungen, Kristallisation und Einregelung der Mineralkomponenten, wie sie auch in diesem klassischen Werkstein deutlich erkennbar sind.

Härtegrad Hartgestein
Strukturtyp Homogene Struktur
Synonyme Alpengrün, Luserna Gneis, Verde San Elena
Gruppe Metamorphite
Petrographische Zuordnung Gneis - Paragneis
Alter 500 Mio. Jahre (Paläozoikum)
Farbgebende Minerale Feldspat (hier Albit): weiß, Quarz: farblos transparent Biotit: schwarz, Muscovit: silbrig glänzend
Durchschnittlicher Härtegrad 7 (nach Mohs'scher Härteskala 1-10)
Vorkommen Luserna San Giovanni / sw Turin / Italien