Impala - Stein - Materialien - Draenert
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Impala

Die Nahaufnahme der jeweiligen Steinsorte gibt ein relativ getreues Abbild der Kristallstruktur und der Farbstellung (bei Bildplatten nur eingeschränkt) wieder. Bei genauen Farbabstimmungen bitte immer ein Originalmuster des Einrichtungshauses zu Grunde legen.

Petrographie

Der Impala zeigt ein gleichmäßig homogenes Gefüge bei einer durchschnittlichen Korngröße von 0,5 bis 1 cm. Er besteht aus hellgrauen Plagioklas-Feldspäten, schwarzen bis grauschwarzen Pyroxenen und schwarzmetallisch glänzenden Erzmineralen. Die verschiedenen Gemengeteile sind in gleichmäßiger Konzentration über das Gestein verteilt, so dass ein einheitlich grau-schwarzer Farbcharakter entsteht. Sowohl die hellgrauen Feldspäte wie auch die schwarzen Pyroxene treten bisweilen nesterartig auf. Die ggf. raue Oberfläche entsteht durch kurzfristiges Erhitzen der Steinoberfläche und die dadurch bewirkte Abschieferung der oberen Kristalllage. 

Petrogenese

Norite zählen zu den Tiefengesteinen des dunklen, basischen Magmatyps. Eine metallhaltige Schmelze aus dem oberen Erdmantel erstarrte unter der präkambrischen Erdkruste bei über Jahrmillionen gleichmäßigen Abkühlungsbedingungen. Dadurch entstand die Homogenität im Korngefüge und in der Struktur, woraus die sehr guten technischen Eigenschaften dieses Hartgesteins resultieren.

Härtegrad Hartgestein
Strukturtyp Homogene Struktur
Synonyme Impala Nero, African Impala, Nero Africa, Africa Rustemberg
Gruppe Tiefengesteine - Plutonite
Petrographische Zuordnung Granit - Gabro - Norit
Alter 1.4 Mrd. Jahre (Präkambrium)
Farbgebende Minerale hellgrauer Feldspat, schwarzer Pyroxen, schwarzmetallisch glänzende Erzminerale
Durchschnittlicher Härtegrad 6 (nach Mohs'scher Härteskala 1-10) / Hartgestein
Vorkommen Südafrika - in der Provinz Transvaal, in der Nähe der Ortschaft Rustenburg