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Juparana Classico

Die Nahaufnahme der jeweiligen Steinsorte gibt ein relativ getreues Abbild der Kristallstruktur und der Farbstellung (bei Bildplatten nur eingeschränkt) wieder. Bei genauen Farbabstimmungen bitte immer ein Originalmuster des Einrichtungshauses zu Grunde legen.

Petrographie

Ockergelber bis gelblich brauner, durch Limonit (Eisenhydroxid) gefärbter, mittel- bis grobkörniger Orthogneis. Die schwarzen Biotite treten in Form von bis zu 2 cm großen Flasern auf, können aber auch als Schlieren konzentriert vorkommen und verleihen dann dem Gestein eine kontrastreiche, großflächige Struktur. Der Juparana Classico zählt zu den seltenen und exklusivsten Gneisen Brasiliens. 

Petrogenese

Die Juparana-Typen zählen zur Gruppe der Orthogneise, d. h. sie entstanden durch Metamorphose aus granitischen Ausgangsgesteinen. Während des Präkambrium fanden auf dem Südamerikanischen Schild Gebirgsbildungen statt, wobei einzelne Gesteinskomplexe emporgehoben und aufgefaltet, andere in tiefere Zonen der Erdkruste gepresst wurden.

Härtegrad Hartgestein
Strukturtyp Bildplatte mit Maserung
Synonyme Juparana Brasile, Yellow Juparana Granite
Gruppe Metamorphite
Petrographische Zuordnung Gneis - Orthogneis
Alter 1.6 Mrd. Jahre (Präkambrium)
Farbgebende Minerale ockergelber durch Limonit eingefärbter Feldspat, farblos - hellgrauer Quarz, schwarzer Biotit
Durchschnittlicher Härtegrad 6-7 (nach Mohs'scher Härteskala 1-10) / Hartgestein
Vorkommen Brasilien - mehrere Brüche in der unmittelbaren Umgebung von Rio de Janeiro