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Onsernone

Die Nahaufnahme der jeweiligen Steinsorte gibt ein relativ getreues Abbild der Kristallstruktur und der Farbstellung (bei Bildplatten nur eingeschränkt) wieder. Bei genauen Farbabstimmungen bitte immer ein Originalmuster des Einrichtungshauses zu Grunde legen.

Petrographie

An hellen Mineralen treten in der Hauptsache weißer Feldspat (Albit) und transpa-renter Quarz auf. Die Kristalle sind aufgrund der geringen Größe nur unter dem Mikroskop zu unterscheiden. Außerdem ist relativ viel dunkler Biotitglimmer ent-halten. Dieser ist jedoch nicht gleichmäßig eingestreut. Wo dessen Konzentration geringer ist, ergeben sich hellere, oft ziemlich streng parallel angeordnete, feine Schlieren, die ein dezentes Dekor bilden.

Petrogenese

Die Gneise gehören zur Familie der Metamorphen Gesteine. Alle Gesteine dieser Gruppe entstanden unter teilweise sehr hohen Drücken und Temperaturen, die längere Zeit anhielten und das Ursprungsgestein mehr oder weniger stark stofflich und strukturell veränderten. In diesem Fall waren wohl tonig-sandige Sedimente das Ausgangsgestein. Auslöser für die Gesteinsumwandlung waren die gewaltigen Kräfte, die bei der Kollision des Afrikanischen Kontinents mit der Europäischen Kontinentalmasse im Gange waren und zur Auffaltung eines Hochgebirges, der heutigen Alpen, führten.

Härtegrad Hartgestein
Strukturtyp Homogene Struktur
Synonyme Onice Rosso Orientale
Gruppe Umwandlungsgestein (Metamorphit)
Petrographische Zuordnung Gneis
Alter 270 Mio. Jahre (Perm)
Farbgebende Minerale Weißer Feldspat (Albit), transparenter Quarz, schwarzgrauer Biotit
Durchschnittlicher Härtegrad 6 (nach Mohs'scher Härteskala 1-10)
Vorkommen Schweiz / Tessin, Vergeletto Tal